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Autor: Louise Gubanski

Neue Schnellladesäule in Temmels in Betrieb

CO2-neutraler Strom aus der Verbandsgemeinde Konz

Die Saar-Mosel-Infrastrukturgesellschaft (SMI GmbH) treibt den Ausbau der Elektromobilität in der Verbandsgemeinde Konz weiter voran und hat ihre neue Schnellladesäule in Temmels in Betrieb genommen. Die Säule befindet sich bei der Fleischerei Klassen und steht ab sofort allen Nutzerinnen und Nutzern von E-Autos zur Verfügung.

Wie der bereits bestehende Ladepunkt der SMI GmbH beim Konzer Rathaus wird die Anlage zu 100 Prozent mit CO₂-neutralem Strom aus der Region betrieben. Damit setzt die SMI GmbH ein weiteres Zeichen für nachhaltige, alltagstaugliche und zukunftsorientierte Mobilität in der Region.

Die Ladestation verfügt über zwei Anschlüsse und eine Gesamtleistung von 150 kW, sodass zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können. Die Bezahlung ist flexibel möglich – unter anderem über die SWT-Ladekarte, die Portazon-App oder per Kreditkarte/EC mittels Ladepay über den QR-Code an der Säule. Auch Roaming-Anbieter werden unterstützt.

Besonders profitieren Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Trier:
Wer einen Römerstromtarif und die Portazon-App nutzt, lädt deutlich günstiger. Sie laden an den Schnellladesäulen der SMI zu den gleichen Konditionen wie zu Hause. Die SMI GmbH ist eine gemeinsame Gesellschaft der Saar-Mosel Werke Konz (SMW) und der Stadtwerke Trier (SWT). Sie verfolgt das Ziel, die Energie- und Wärmewende in der Region aktiv zu gestalten. Dazu gehört, die Ladeinfrastruktur für E-Autos in der gesamten Verbandsgemeinde Konz auszubauen. Weitere Ladesäulen werden folgen.

Architekt (m/w/d)

Wer wir sind

Die Saar-Mosel Werke Konz AöR ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Versorgungspartner für Betriebe und Haushalte in der Verbandsgemeinde Konz. Unsere Leistungen sind unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens. Neben der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung ist die Saar-Mosel Werke Konz AöR auch für die Aufgabenfelder Energie und Schwimmbad zuständig.

Was Sie bei uns tun

  • Betreuung, Steuerung und Koordination laufender Bauvorhaben und Projekte
  • Wahrnehmung der Bauherrenvertretung gegenüber Fachplaner*innen, Behörden und ausführenden Unternehmen
  • Planung, Organisation und Umsetzung kleinerer Bauprojekte
  • Fachliche Mitwirkung bei der Konzeption, Planung und Weiterentwicklung neuer Bauvorhaben
  • Prüfung von Planungsunterlagen auch im Hinblick auf Nutzung von Förderprogrammen
  • Sicherstellung der Qualitätsstandards im Hinblick auf nachhaltiges und energieeffizientes Bauen

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium der Architektur (Dipl.-Ing., Bachelor oder Master) oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrung in der Projektleitung und Projektbetreuung ist von Vorteil
  • Kenntnisse im öffentlichen Bauwesen sowie im Vergabe- und Vertragsrecht sind wünschenswert
  • Sicherer Umgang mit Standardsoftware, insbesondere MS Office sowie gängiger Planungssoftware
  • Strukturierte, selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Teamfähigkeit sowie gute Kommunikationsfähigkeit
  • Führerschein Klasse B
  • Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Sitzungen und Besprechungen

Wir bieten:

  • Spannende und abwechslungsreiche Projekte in einem modernen technischen Betrieb
  • Unbefristetes Arbeitsverhältnis nach TV-V
  • Sicherer Arbeitsplatz in einer zukunftsorientierten öffentlichen Einrichtung
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven
  • Attraktive Vergütung und Sozialleistungen – Eingruppierung bis EG 11 TV-V (bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen)
  • Jahressonderzahlung
  • Arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersversorgung
  • Eine offene, kollegiale Atmosphäre, in der Zusammenarbeit Spaß macht und Ideen willkommen sind.

Der Beschäftigungsumfang beträgt 100 % der Vollbeschäftigung (derzeit 39,0 Stunden/Woche).

Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Gehen entsprechende Bewerbungen ein, wird geprüft, ob den Teilzeitwünschen im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten entsprochen werden kann. Eine Vollzeitpräsenz ist jedoch zu gewährleisten.

Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, sowie schwerbehinderte Menschen, bei entsprechender Eignung, bevorzugt berücksichtigt.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Sollten wir Ihr Interesse an einem interessanten, vielseitigen und sicheren Arbeitsplatz geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre vollständige, aussagekräftige Bewerbung (mit entsprechenden Nachweisen über Qualifikation und Berufserfahrung). Bitte senden Sie Ihre Unterlagen per E- Mail (alle Anlagen in einer PDF-Datei zusammengefasst) bis zum 16.03.2026 an karriere@smw-konz.de.

Für weitere Auskünfte und Rückfragen zum Stellenangebot steht Ihnen der Sachgebietsleiter, Herr Pascal Aßmann, unter der Telefon-Nr. (0651) 80041-611, gerne zur Verfügung.

Informationen zum Datenschutz bei Bewerbungen finden Sie unter www.smw-konz.de/datenschutz

Erste Vorbereitungen für Generalsanierung der Konstantinstraße 50

Tochtergesellschaft der Saar-Mosel Werke übernimmt Modernisierung

Die Konstantinstraße 50, das bisherige Quartier der Stadtbibliothek Konz, wird saniert und modernisiert. Das Gebäude ging zum Jahreswechsel von der Stadt ins Eigentum einer Tochtergesellschaft (Gesellschaft für kommunale Immobilien mbH – kurz GKI) der Saar-Mosel Werke Konz AöR über, die auch die Generalsanierung übernimmt.

In den kommenden Tagen starten nun die ersten vorbereitenden Arbeiten. Am 23.02.2026 werden rund um das Gebäude Rodungsarbeiten durchgeführt. Aufgrund von Vorschriften im Bundesnaturschutzgesetz müssen diese Arbeiten vor dem 1. März abgeschlossen sein. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen später, im 2. Quartal des Jahres.

Nach aktueller Planung wird die Generalsanierung rund zwei Jahre dauern. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf einen mittleren 7-stelligen Betrag.

Nach Abschluss der Arbeiten wird die Stadtbibliothek wieder in die modernisierten Räumlichkeiten zurückkehren. Während der Sanierungsphase ist sie in einem Übergangsquartier im Verwaltungsgebäude II, Am Markt 11, untergebracht. Auch für die weiteren bisherigen Mieter der Konstantinstraße 50 wurden neue Unterkünfte gefunden. So wird z.B. die Tafel Konz voraussichtlich Ende März umziehen – in eine Containerlösung in der Roscheider Straße. Die Räumlichkeiten befinden sich ebenfalls seit Anfang des Jahres im Eigentum der oben genannten Tochtergesellschaft. Diese bereitet derzeit die Container entsprechend vor.

Erste Ausbildung im Bereich E-Technik erfolgreich abgeschlossen

Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass unser Kollege Patrick Hengel seine Abschlussprüfung im Rahmen seiner Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik erfolgreich bestanden hat.

Dieser Erfolg ist für uns etwas ganz Besonderes: Patrick ist der erste Auszubildende im Bereich Elektrotechnik, der seine Ausbildung bei der Saar-Mosel Werke Konz AöR absolviert hat. Damit wurde ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Fachkräftesicherung im technischen Bereich gemacht.

Ein besonderer Dank gilt seinem Ausbilder Reiner Schneider sowie dem Betriebsleiter Udo Werner, die Patrick während seiner Ausbildungszeit fachlich begleitet und unterstützt haben.

Zu diesem tollen Meilenstein gratulieren wir ihm ganz herzlich! Besonders freuen wir uns darüber, dass Patrick auch weiterhin Teil unseres Teams bleibt und künftig als Fachkraft bei uns tätig sein wird. Für seine neue Position wünschen wir ihm viel Erfolg, Freude und spannende Herausforderungen.

Die Saar-Mosel Werke Konz AöR bildet kontinuierlich in verschiedenen Berufsbildern aus. Informationen zu aktuellen Ausbildungsangeboten und Karrieremöglichkeiten finden Sie auf unserer Karriereseite. Herzlichen Glückwunsch, Patrick!

Interview mit Ralf Zorn: Die Saar-Mosel Werke Konz AöR im Wandel

Die Saar-Mosel Werke Konz AöR (SMW), ehemals Verbandsgemeindewerke Konz AöR, hat einen bemerkenswerten Wandel vollzogen. Aus einem angegliederten Teil der Verbandsgemeindeverwaltung wurde eine eigenständige Anstalt des öffentlichen Rechts (AöR), nun mit einem neuen Namen und eigenem Markenauftritt. Vorstand Ralf Zorn, der seine Karriere vor 40 Jahren als Azubi bei den Werken begann, spricht mit Louise Gubanski über diese Veränderungen, die neue Marke und die Vision für die Zukunft.

Die Gründung der AöR: ein logischer Schritt

Louise Gubanski: Herr Zorn, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum! Sie haben bei den „Werken“ viel erlebt und neue Entwicklungen umgesetzt, zuletzt die Einführung eines neuen Namens und einer eigenständigen Marke. Aber beginnen wir zwei Jahre früher: Wie kam es zur Ausgliederung der Werke von der Verbandsgemeindeverwaltung und zur Gründung der eigenen AöR?

Ralf Zorn: Die Ausgründung der Verbandsgemeindewerke Konz in eine AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) war ein logischer Schritt. Gemeinsam mit der Politik haben wir erkannt, dass wir unsere Aufgaben – vor allem im Energiemarkt – in einer eigenständigen Struktur besser und dynamischer erfüllen können. Der an die Verwaltung angegliederte Betriebsbereich war immer weiter gewachsen, und wie in der Industrie üblich, verselbstständigt man solche Bereiche irgendwann. Eine AöR funktioniert wie ein normaler Wirtschaftsbetrieb und verschafft uns mehr Tempo und Flexibilität.

Louise Gubanski: Geht es dabei auch um die Finanzierung?

Ralf Zorn: Am Ende des Tages geht es immer auch ums Geld. Große Investitionen, etwa in erneuerbare Energien, würden den Haushalt der Verbandsgemeinde stark belasten, und die Abwicklung im Haushalt ist wesentlich komplexer. Als AöR genießen wir weiterhin die Gewährträgerhaftung der Kommune und sind insolvenzfest. Das gibt uns eine hohe Sicherheit. Gleichzeitig eröffnet uns diese Rechtsform die nötige Flexibilität, um umfangreiche Investitionen und die Gründung eigener Gesellschaften im Bereich der erneuerbaren Energien deutlich einfacher voranzutreiben.

Die neue Marke: Mehrwert für die Bevölkerung

Louise Gubanski: Seit einigen Wochen treten die Saar-Mosel Werke (SMW) nun mit neuen Namen und eigener Marke auf. Welche Ziele verfolgen Sie mit diesem neuen Erscheinungsbild?

Ralf Zorn: Wir wollen klar darstellen, dass wir ein eigenständiges Unternehmen sind. Im Wettbewerb mit der Energiewirtschaft möchten wir unsere Produkte erkennbarer machen und zeigen, dass wir als kommunaler Betrieb aktiv am Markt teilnehmen. Im Bereich Wasser und Abwasser gibt es zwar keinen Wettbewerb – diese Bereiche gehören zur Daseinsvorsorge, was eine solidarische Preisgestaltung garantiert – dennoch möchten wir auch hier verdeutlichen, welchen Mehrwert wir für die Bevölkerung leisten.

Louise Gubanski: Wie spiegeln sich Ihre Werte im neuen Auftritt wider?

Ralf Zorn: Vieles von dem, was wir leisten, geschieht im Hintergrund. Wir möchten aber Transparenz schaffen, die Sichtbarkeit erhöhen und das Verständnis für unsere Arbeit stärken, unter anderem über unsere neue Website. Der Claim „Energie. Wasser. Leben.“ zeigt, dass Energie und Wasser Grundbestandteile des Lebens sind, untrennbar miteinander verbunden. Wir wollen deutlich machen, dass wir als kommunaler Betrieb einen Mehrwert für die Bevölkerung schaffen: eine lebenswerte Umgebung, verlässliche Versorgung, faire Preise und damit einen Beitrag zu einem guten Leben. Auch Freizeitangebote wie das Saar-Mosel-Bad gehören dazu, denn sie steigern den Wohlfühlfaktor vor Ort. Nachhaltigkeit, Regionalität, Bürgernähe und Verlässlichkeit sind die Leitlinien unseres Handelns.

Die Vision für die nächsten zehn Jahre

Louise Gubanski: Welche Vision haben Sie für die SMW in den nächsten zehn Jahren?

Ralf Zorn: Unsere Vision ist es, eine nachhaltige und bezahlbare Versorgung sicherzustellen. Wir möchten unsere Energieanlagen so weit ausbauen, dass wir die Bevölkerung mit Strom aus regionaler Erzeugung versorgen können. Das Gleiche gilt für die Wärmeversorgung – überall dort, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist.

Gleichzeitig wollen wir, dass die Menschen uns stärker als kommunalen Versorger wahrnehmen. Sie sollen sagen: „Unsere Werke kümmern sich um uns.“ Dann haben wir unser Ziel erreicht.

Zudem wollen wir ein attraktiver, sicherer und nachhaltiger Arbeitgeber in der Region sein, bei dem die Mitarbeitenden spüren, dass sie etwas Gutes für die Menschen vor Ort leisten.

Kurz gesagt: Wir streben danach, ein zukunftsorientierter, gut aufgestellter und nachhaltiger kommunaler Versorgungsbetrieb zu sein, der einen echten Mehrwert für die Region schafft.

Kontaktlos, effizient, zuverlässig: So liest die SMW Wasserzähler heute aus

Wenn Fahrzeuge der Saar-Mosel Werke Konz AöR langsam durch Wohngebiete fahren und mit einer Antenne auf dem Dach ausgestattet sind, steckt dahinter ein moderner und ressourcenschonender Service: die kontaktlose Funkauslesung der Wasserzähler.

Früher mussten die Zähler im Haus abgelesen werden. Die SMW setzt bereits seit vielen Jahren auf digitale Technik. Wasserzähler sind mit moderner Funktechnik ausgestattet und können aus der Ferne ausgelesen werden. Das funktioniert zuverlässig und genau, ganz ohne Hausbesuch. Gleichzeitig erkennen die Geräte auch einen ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch, etwa durch ein Leck, und helfen so, Schäden frühzeitig zu bemerken.

Für die Ablesung sind Mitarbeitende mit speziell ausgestatteten Fahrzeugen unterwegs. Während der Fahrt werden die Zählerstände automatisch per Funk erfasst und direkt digital gespeichert. Damit alle Daten sicher empfangen werden, fahren die Fahrzeuge bewusst langsam und halten bei Bedarf kurz an. So konnten zuletzt mehr als 10.000 Wasserzähler innerhalb von nur zwei Arbeitstagen ausgelesen werden – effizient und ressourcenschonend.

Ein weiterer Vorteil für die Haushalte: Die Verbrauchsabrechnung erfolgt exakt zum Stichtag 31.12.. Schätzungen sind nicht mehr nötig. Die Abrechnung basiert auf tatsächlichen, tagesgenauen Messwerten und ist damit fair und transparent.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das vor allem eines: weniger Aufwand. Niemand klingelt an der Tür, niemand muss in den Keller gehen und niemand muss einen Zählerstand melden. Die Ablesung erfolgt im Hintergrund, ohne Termin und ohne Unterbrechung des Alltags.

Die Saar-Mosel Werke Konz AöR zählt zu den Vorreitern dieser Technik. Bereits seit 2014 wird die Funkauslesung eingesetzt, seit 2019 flächendeckend in der gesamten Verbandsgemeinde. Was andernorts noch neu ist, ist hier längst gelebte Praxis.

Der langsame Fahrzeugverkehr mit Antenne ist also kein Grund zur Sorge, sondern ein sichtbares Zeichen für eine moderne, zuverlässige und bürgerfreundliche Wasserversorgung.

Feuchttücher im WC – kleine Gewohnheit, große Folgen

Feuchttücher gehören für viele ganz zum Alltag. Was oft nicht bekannt ist: Im Abwasser richten sie enorme Schäden an, und diese Kosten landen am Ende bei uns allen.

Im Gegensatz zu Toilettenpapier lösen sich Feuchttücher im Wasser nicht auf. In der Kanalisation und in Kläranlagen verhaken sie sich miteinander und bilden extrem feste Knäuel – sogenannte „Zöpfe“. Diese blockieren Pumpen, beschädigen technische Anlagen und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass ganze Anlagenteile außer Betrieb genommen werden müssen.

Was im Abwasser passiert

Solche Störungen machen umfangreiche Arbeiten erforderlich. Anlagen müssen abgeschaltet, Bauteile ausgebaut, gereinigt und anschließend wieder in Betrieb genommen werden. Dafür sind Zeit, Fachpersonal und Technik notwendig. Die dabei entstehenden Mehrkosten bleiben nicht beim Abwasserbetrieb, sondern wirken sich langfristig auf die Abwassergebühren aus und werden somit von den Verbraucherinnen und Verbrauchern getragen.

Auch im privaten Bereich sind Feuchttücher problematisch. In Hausanschlüssen können sie Rückstausicherungen blockieren, Verstopfungen verursachen und die Funktion der Anlagen beeinträchtigen. In der Kanalisation und in Pumpwerken müssen sie regelmäßig entfernt werden, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.

In den Kläranlagen selbst erhöhen Feuchttücher den Verschleiß technischer Einrichtungen. Rührwerke, Rechenanlagen und Belüftungssysteme werden belastet. In schweren Fällen ist es notwendig, ganze Becken zu entleeren und zu reinigen. Der technische und finanzielle Aufwand ist entsprechend hoch.

Die einfache Lösung

Auch sogenannte wasserlösliche oder biologisch abbaubare Feuchttücher stellen keine verlässliche Alternative dar. Der Weg von der Toilette bis zur Kläranlage ist meist zu kurz, damit sich die Tücher vollständig auflösen können. Sie gelangen nahezu unversehrt in die Anlagen und verursachen dort die gleichen Probleme.

Die Lösung ist einfach: In die Toilette gehört ausschließlich normales Toilettenpapier. Feuchttücher sowie Hygiene- und Kosmetikartikel müssen über den Hausmüll entsorgt werden.

Mit einer kleinen Verhaltensänderung kann jede und jeder dazu beitragen, Störungen in der Abwasserreinigung zu vermeiden, Anlagen zu schützen und unnötige Kosten zu reduzieren. So bleibt die Abwasserentsorgung zuverlässig, umweltschonend und bezahlbar.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Saar-Mosel Werke Konz AöR danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mobile Heizzentrale der SMW hält Schule warm

Wenn die Heizung streikt, zählt schnelle Hilfe. Genau dafür ist die Saar-Mosel Werke Konz AöR gerüstet. Mit ihren mobilen Heizzentralen stellt sie in kritischen Situationen eine Wärmeversorgung sicher.

Die Anlagen sind in Anhängern untergebracht und liefern jeweils bis zu 500 kW Wärmeleistung auf Basis von Heizöl. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn bestehende Heizungsanlagen ausfallen oder technische Probleme auftreten – als sofort verfügbare Übergangslösung.

Ein solcher Ernstfall trat an einer Grundschule in der Verbandsgemeinde Saarburg Kell ein. Die vorhandene Heizungsanlage bereitete Probleme – ausgerechnet in der kalten Jahreszeit. Für Schulen bedeutet das: ohne Wärme kein Unterricht.

Die SMW reagierte schnell. Eine mobile Heizzentrale wurde umgehend bereitgestellt, angeschlossen und in Betrieb genommen. Das Ergebnis: warme Klassenräume und uneingeschränkter Schulbetrieb.

Das Beispiel zeigt auch: Die Verbandsgemeinden helfen sich gegenseitig, sofern die notwendige Technik verfügbar ist. So wird gemeinsam sichergestellt, dass wichtige öffentliche Einrichtungen jederzeit funktionsfähig bleiben.