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Autor: Louise Gubanski

Kontaktlos, effizient, zuverlässig: So liest die SMW Wasserzähler heute aus

Wenn Fahrzeuge der Saar-Mosel Werke Konz AöR langsam durch Wohngebiete fahren und mit einer Antenne auf dem Dach ausgestattet sind, steckt dahinter ein moderner und ressourcenschonender Service: die kontaktlose Funkauslesung der Wasserzähler.

Früher mussten die Zähler im Haus abgelesen werden. Die SMW setzt bereits seit vielen Jahren auf digitale Technik. Wasserzähler sind mit moderner Funktechnik ausgestattet und können aus der Ferne ausgelesen werden. Das funktioniert zuverlässig und genau, ganz ohne Hausbesuch. Gleichzeitig erkennen die Geräte auch einen ungewöhnlich hohen Wasserverbrauch, etwa durch ein Leck, und helfen so, Schäden frühzeitig zu bemerken.

Für die Ablesung sind Mitarbeitende mit speziell ausgestatteten Fahrzeugen unterwegs. Während der Fahrt werden die Zählerstände automatisch per Funk erfasst und direkt digital gespeichert. Damit alle Daten sicher empfangen werden, fahren die Fahrzeuge bewusst langsam und halten bei Bedarf kurz an. So konnten zuletzt mehr als 10.000 Wasserzähler innerhalb von nur zwei Arbeitstagen ausgelesen werden – effizient und ressourcenschonend.

Ein weiterer Vorteil für die Haushalte: Die Verbrauchsabrechnung erfolgt exakt zum Stichtag 31.12.. Schätzungen sind nicht mehr nötig. Die Abrechnung basiert auf tatsächlichen, tagesgenauen Messwerten und ist damit fair und transparent.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das vor allem eines: weniger Aufwand. Niemand klingelt an der Tür, niemand muss in den Keller gehen und niemand muss einen Zählerstand melden. Die Ablesung erfolgt im Hintergrund, ohne Termin und ohne Unterbrechung des Alltags.

Die Saar-Mosel Werke Konz AöR zählt zu den Vorreitern dieser Technik. Bereits seit 2014 wird die Funkauslesung eingesetzt, seit 2019 flächendeckend in der gesamten Verbandsgemeinde. Was andernorts noch neu ist, ist hier längst gelebte Praxis.

Der langsame Fahrzeugverkehr mit Antenne ist also kein Grund zur Sorge, sondern ein sichtbares Zeichen für eine moderne, zuverlässige und bürgerfreundliche Wasserversorgung.

Feuchttücher im WC – kleine Gewohnheit, große Folgen

Feuchttücher gehören für viele ganz zum Alltag. Was oft nicht bekannt ist: Im Abwasser richten sie enorme Schäden an, und diese Kosten landen am Ende bei uns allen.

Im Gegensatz zu Toilettenpapier lösen sich Feuchttücher im Wasser nicht auf. In der Kanalisation und in Kläranlagen verhaken sie sich miteinander und bilden extrem feste Knäuel – sogenannte „Zöpfe“. Diese blockieren Pumpen, beschädigen technische Anlagen und können im schlimmsten Fall dazu führen, dass ganze Anlagenteile außer Betrieb genommen werden müssen.

Was im Abwasser passiert

Solche Störungen machen umfangreiche Arbeiten erforderlich. Anlagen müssen abgeschaltet, Bauteile ausgebaut, gereinigt und anschließend wieder in Betrieb genommen werden. Dafür sind Zeit, Fachpersonal und Technik notwendig. Die dabei entstehenden Mehrkosten bleiben nicht beim Abwasserbetrieb, sondern wirken sich langfristig auf die Abwassergebühren aus und werden somit von den Verbraucherinnen und Verbrauchern getragen.

Auch im privaten Bereich sind Feuchttücher problematisch. In Hausanschlüssen können sie Rückstausicherungen blockieren, Verstopfungen verursachen und die Funktion der Anlagen beeinträchtigen. In der Kanalisation und in Pumpwerken müssen sie regelmäßig entfernt werden, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.

In den Kläranlagen selbst erhöhen Feuchttücher den Verschleiß technischer Einrichtungen. Rührwerke, Rechenanlagen und Belüftungssysteme werden belastet. In schweren Fällen ist es notwendig, ganze Becken zu entleeren und zu reinigen. Der technische und finanzielle Aufwand ist entsprechend hoch.

Die einfache Lösung

Auch sogenannte wasserlösliche oder biologisch abbaubare Feuchttücher stellen keine verlässliche Alternative dar. Der Weg von der Toilette bis zur Kläranlage ist meist zu kurz, damit sich die Tücher vollständig auflösen können. Sie gelangen nahezu unversehrt in die Anlagen und verursachen dort die gleichen Probleme.

Die Lösung ist einfach: In die Toilette gehört ausschließlich normales Toilettenpapier. Feuchttücher sowie Hygiene- und Kosmetikartikel müssen über den Hausmüll entsorgt werden.

Mit einer kleinen Verhaltensänderung kann jede und jeder dazu beitragen, Störungen in der Abwasserreinigung zu vermeiden, Anlagen zu schützen und unnötige Kosten zu reduzieren. So bleibt die Abwasserentsorgung zuverlässig, umweltschonend und bezahlbar.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Saar-Mosel Werke Konz AöR danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Mobile Heizzentrale der SMW hält Schule warm

Wenn die Heizung streikt, zählt schnelle Hilfe. Genau dafür ist die Saar-Mosel Werke Konz AöR gerüstet. Mit ihren mobilen Heizzentralen stellt sie in kritischen Situationen eine Wärmeversorgung sicher.

Die Anlagen sind in Anhängern untergebracht und liefern jeweils bis zu 500 kW Wärmeleistung auf Basis von Heizöl. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn bestehende Heizungsanlagen ausfallen oder technische Probleme auftreten – als sofort verfügbare Übergangslösung.

Ein solcher Ernstfall trat an einer Grundschule in der Verbandsgemeinde Saarburg Kell ein. Die vorhandene Heizungsanlage bereitete Probleme – ausgerechnet in der kalten Jahreszeit. Für Schulen bedeutet das: ohne Wärme kein Unterricht.

Die SMW reagierte schnell. Eine mobile Heizzentrale wurde umgehend bereitgestellt, angeschlossen und in Betrieb genommen. Das Ergebnis: warme Klassenräume und uneingeschränkter Schulbetrieb.

Das Beispiel zeigt auch: Die Verbandsgemeinden helfen sich gegenseitig, sofern die notwendige Technik verfügbar ist. So wird gemeinsam sichergestellt, dass wichtige öffentliche Einrichtungen jederzeit funktionsfähig bleiben.