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Wärmenetze

Ein zentrales Tätigkeitsfeld der Saar-Mosel Werke Konz AöR im Bereich Energieerzeugung und -versorgung ist der Betrieb von Wärmenetzen. Derzeit werden zwei Wärmenetze betrieben, weitere befinden sich in der Planung. In den bestehenden Netzen zeigt die Saar-Mosel Werke Konz AöR ihre Zuverlässigkeit als Wärme- und Heizversorger.

Neben Betrieb und Projektierung von Wärmenetzen liegt ein weiterer Schwerpunkt des Bereichs Energie auf der Entwicklung und Umsetzung von Heizkonzepten für kommunale Liegenschaften. Ziel ist es, auch hier regenerative Wärmeerzeugung zu etablieren und so die Wärmewende in der VG Konz aktiv voranzutreiben.

Kommunale Wärmeplanung

Wie wird in der Verbandsgemeinde Konz aktuell geheizt und wie könnte das in Zukunft aussehen? Antworten auf diese Fragen gibt die kommunale Wärmeplanung, die die Saar-Mosel Werke Konz AöR im Auftrag der Verbandsgemeinde Konz erstellt. Ziel dieser Wärmeplanung ist es, die Möglichkeiten für eine langfristig sichere, bezahlbare und umweltfreundliche Wärmeversorgung zu ermitteln.

Nahwärmezentrale am Schulzentrum

Die Nahwärmezentrale am Schulzentrum versorgt mehrere öffentliche Einrichtungen zuverlässig und effizient mit Wärme. Dazu gehören das Schulzentrum, die Sporthallen sowie das Saar-Mosel-Bad.

Die Anlage wurde 2014/2015 in Betrieb genommen und erzeugt jährlich rund 2.900 MWh (Megawattstunden) Wärme.

Die Nahwärmezentrale verfügt über eine Gesamtleistung von 2.570 kW und besteht aus:

  • einer Holzhackschnitzelanlage mit 720 kW
  • einem Gaskessel mit 1.250 kW
  • einem Gas-/Ölkessel mit 500 kW
  • einem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 80 kW Wärmeleistung

Das Blockheizkraftwerk erzeugt zusätzlich rund 50 kW Strom und erhöht damit die Energieeffizienz der Anlage.

Ein wichtiger Bestandteil der Wärmeversorgung ist die Holzhackschnitzelheizung. Die eingesetzten Hackschnitzel stammen aus der Hochwaldregion, wodurch die Transportwege kurz bleiben.

Für den Betrieb der Anlage werden durchschnittlich zweimal pro Woche Holzhackschnitzel mit jeweils rund 60 m³ Volumen angeliefert.

Zusätzliche Versorgungssicherheit bietet ein 500-kW-Kessel, der flexibel sowohl mit Gas als auch mit Heizöl betrieben werden kann.

Nahwärmezentrale Karthaus

Eine weitere Nahwärmezentrale befindet sich im Stadtteil Karthaus. Über das angeschlossene Wärmenetz werden mehrere Einrichtungen zuverlässig mit Wärme versorgt. Dazu gehören die Kindertagesstätte mit Mensa der Grundschule, die Grundschule St. Johann, das Kloster Karthaus sowie zwei Seniorenheime des Deutschen Roten Kreuzes (Kreis und Land).

Die Anlage verfügt über eine Gesamtleistung von 1.695 kW. Diese setzt sich aus einer Holzhackschnitzelanlage mit 740 kW sowie zwei Gas-Brennwertkesseln mit 588 kW und 367 kW zusammen. Die durchschnittliche jährliche Wärmeerzeugung liegt bei rund 1.850 MWh (Megawattstunden).

Die Entwicklung der Nahwärmezentrale erfolgte in mehreren Ausbaustufen: In den Jahren 2011/2012 wurde zunächst die Holzhackschnitzelanlage in Betrieb genommen und erste Gebäude an die Wärmeversorgung angeschlossen. Dabei wurde ergänzend noch dezentral in den einzelnen Gebäuden nachgeheizt. In den Jahren 2017/2018 erfolgte dann die Erweiterung um Gas-Brennwertkessel sowie die vollständige Umstellung auf ein zentrales Wärmesystem. Gleichzeitig wurden die dezentralen Wärmeerzeuger in den Gebäuden aufgegeben und ein neu errichtetes Seniorenheim zusätzlich eingebunden.

Ein zentraler Bestandteil der Anlage ist die Holzhackschnitzelheizung. Die eingesetzten Hackschnitzel stammen aus der Hochwaldregion, wodurch kurze Transportwege sichergestellt werden. Für den Betrieb der Anlage werden durchschnittlich zweimal pro Woche Holzhackschnitzel mit einem Volumen von jeweils etwa 60 m³ angeliefert.

Ansprechpartnerin

Larissa Mörsdorf
Projektplanung, Erneuerbare Energien

  • Telefon
    +49 (0)6501 80041 400

  • E-Mail
    larissa.moersdorf@smw-konz.de